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Frau Laufer, ihres Zeichens Historikerin, Kunsthistorikerin und Germanistin, führte viele individuell gestaltete Touren zu den Industriekulturstätten des Ruhrgebietes durch. Diese Seite wird die Themen aufgreifen und ebenfalls über Kultur, und Kulturstätten im und um das Ruhrgebiet berichten.

Was das Ruhrgebiet lebenswert macht.

Das Ruhrgebiet ist mit seinen gut 5 Millionen Einwohnern das größte Ballungsgebiet der Bundesrepublik Deutschland. Hier schließt eine Stadt nahtlos an die nächste Stadt an. Das Ruhrgebiet liegt genau in der Mitte von Nordrhein-Westfalen und grenzt an den Düsseldorfer und Kölner Raum.  11 kreisfreie Großstädte und 4 Kreise bilden zusammen das Ruhrgebiet. Hierzu zählen unter anderem Essen, Dortmund, Bochum, Duisburg und Oberhausen. Diese Städte können auch als die Metropolen des Ruhrgebiets bezeichnet werden. Das Ruhrgebiet erstreckt sich vom Bergischen bis ins flache Münsterland. Und auch die Nähe zu Düsseldorf und Köln macht das Ruhrgebiet zum Leben und Arbeiten so reizvoll. Allein die Vielzahl von großen Städten ist ein Zeichen für die Vielfalt an Unternehmungsmöglichkeiten und Freizeitangeboten.

Nicht viele Menschen verbinden das Ruhrgebiet mit Kultur und Geschichte, die man unbedingt einmal erkundet haben sollte. Das liegt wohl daran, dass die Städte des Ruhrgebietes im Vergleich zu anderen Städten noch eine ziemlich junge Vergangenheit haben. Das Ruhrgebiet verbindet man meistens mit Industrie und Kohle. Anfang des 19. Jahrhunderts war die Gegend noch sehr ländlich und wesentlich dünner besiedelt. Damals wohnten in Städten wie Duisburg oder Dortmund gerade einmal 5.000 Menschen. Und die Stadt Gelsenkirchen wie auch Herne konnten gerade einmal 100 Einwohner aufweisen. Im Zuge der Industrialisierung änderte  sich das Bild jedoch rasch. Innerhalb weniger Jahrzehnte entstanden mehr als 200 Zechen zum Abbau von Kohle. Die Kohle wurde zur Eisen- und Stahlverarbeitung benötigt. Den Höhepunkt fand der Bergbau laut einigen Aufzeichnungen mit 3.200 Zechen im gesamten Ruhrrevier. Dies prägte das Bild des Ruhrgebietes über eine sehr lange Zeit und teilweise bis ins Heute hinein. Seit Mitte des 20. Jahrhunderts befindet sich dieser Industriezweig allerdings auf einem absteigenden Ast. Seit dem steckt das Ruhrgebiet mitten im Strukturwandel. Die Städte müssen ihre Wirtschaftsschwerpunkte verlagern und versuchen anders Besucher, Unternehmen und Arbeiter anzulocken. Keine leichte Aufgabe.

Der Wandel hat einige Zeit in Anspruch genommen. Heute zeigen sich manche Ruhr-Städte in neuem Glanz, andere kämpfen noch um einen Zugewinn an Attraktivität als Standort. Auf den folgenden Seiten werden die Städte des Ruhrgebietes vorgestellt und es wird deutlich warum das Ruhrgebiet eindeutig lebenswert ist.

Hinweis:
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